Zum Inhalt springen

Kanupolo

Training

Sommertraining:

Sommertraining findet wie folgt auf dem Max Eyth See statt:

Dienstag: Trainingsbeginn: 18:00Uhr
Donnerstag: nach Absprache Trainingsbeginn: 18:00 Uhr
Samstag/Sonntag freies Spiel – nach Vereinbarung

Trainingsort: Auf dem Max Eyth See – direkt beim Vereinsheim.

Wintertraining nach Absprache

Im Winterhalbjahr steht uns einmal wöchentlich das Hallenabd in Cannstatt für 2 Stunden zur Verfügung. Trainiert wird  Sonntag von 17Uhr bis 19 Uhr.

Geschichte

Der Anfang

Während der Kanu-Rennsport in den 1920er Jahren in England ein Schattendasein fristete und nur wenige Zuschauer an die Strecken locken konnte, überlegten die dortigen Offiziellenwie das Paddeln für die breite Masse interessanter gestaltet werden kann. Der Fußball war groß im Kommen und als Vorbild schnell gewählt. Die ersten Regeln wurden aufgeschrieben und auch der DKV erkannte 1926 das Potential: Mit Kanu-Polo lassen sich in Deutschland neue Zielgruppen erschließen und zwar sowohl auf Seiten der Zuschauer als auch in Form von aktiven Sportlern und Verbandsmitgliedern. Als Sportgerät kam zunächst ein kurzes Faltboot zum Einsatz und das Spielfeld orientierte sich wie die Idee am Bruder im Geiste. Zwischen 99 und 120 Meter waren die Felder lang und schwimmenden Toren lagen an den kürzeren Seiten (50-90 Meter). Die Spielzeit betrug ebenfalls 2 x 45 Minuten und eine 10 minütige Pause sollte den 11Spielern pro Mannschaft zur Erholung genügen.

Das erste offizielleDKV-Spiel wurde bereits Jahresdarauf während der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaften (Kanu-Rennsport) in Hamburg ausgetragen. Schon nach dieser Partie erkannte nicht nur der Berliner Erich Arndt, dass das Polospiel durch Verkürzung der Spielzeit auf zweimal 20 Minuten publikumswirksamer gestaltet werden müsste.

Jetzt ging es Schlag auf Schlag: 1928 fanden die ersten Deutschen Kanu-Polo Meisterschaften mit neuen Spielregeln und einer Beteiligung von 25 Mannschaften statt. Die Sportart wuchs kontinuierlich und bei den vierten nationalen Meisterschaften (1931) in Berlin-Grünau beteiligten sich die ersten Damenteams. 1934 sollten die zunächst letzten Meisterschaften dieser Art in Nürnberg ausgetragen werden; Deutscher Meister bei den Herren wurde die KGWanderfalke Essen.

Ein Jahr darauf endete die offizielle Unterstützung des DKV fürTurniere und der Spielbetrieb wurde in ganz Deutschland bis auf weiteres eingestellt. Neben den hohen Kosten für Material, die zum damaligen Zeitpunkt Sportler undVereine vor zusätzliche Herausforderungen stellten, war die politische Entwicklung der ausschlaggebende Grund.

Neubeginn Nummer 1

Die Zeit nach 1945 bis 1989  

Es vergingen einige Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland bis der Polosport in Deuthland wieder Beachtung finden sollte. Neue Materialien wie diverse Kunststoffeund Aluminium-Legierungen erlaubten erstmals 1961 den Bau neuartiger Bootsformen. Das Bundesland Nordrhein Westfalen –  bis heute der Landes-Kanu-Verband mit den meisten aktiven Polosportlern – führte ein einheitliches Jugend-Kunststoffbootein. Aber nicht nur in NRW erblickte der Sport ein zweites Mal das Licht derWelt: Auch in Hamburg und Berlin formierten sich wieder Vereine und Sportler um mit den neuen Möglichkeiten wieder Kanu-Polo zu spielen.

Auch der DKV sollte in der Folgezeit ein weiteres Mal auf Kanu-Polo aufmerksam werden. Im Jahr 1965 erschien in der Zeitschrift „Kanu-Sport“ eine kleine Notiz, in derVereine und Aktive gesucht wurden, die bei einer Neuauflage des Sports mitwirken wollten. Im Juli 1969 ernannte der DKV den Hamburger Rolf Manstein zum ersten Kanu-Polo Beauftragten für Kanupolo.

HAMBURG 1970 / TRAINING MIT WANDERBOOTEN

Von nun an befasste man sich wieder von offizieller Seite mit Regeln und Organisation. Zusätzlich feilte man in Zusammenarbeit mit dem  Essener Jürgen Konrad unermüdlich an den Austragungsmodalitäten. Gleichzei- tig fanden größereTurniere in Hamburg statt. In diesem Rahmen wurde das erste Kanupolo-Kriterium – eine Art Ersatzveranstaltung zur Deutsche Meisterschaft – durch- geführt. Die neueVersion der Spielregeln sah vor, dass die Mann- schaftsstärke auf neun Spieler reduziert wird, wobei sich sechs Spieler auf dem Feld und drei Spieler in der Auswechselzone befanden. Die erste„neue“ offizielle Deutsche Meisterschaft – mit dem Segen des DKV –  fand 1971 in Salzgitter (Lebenstedt) statt. Deutscher Meister wurde der WSV Polizei Hamburg.

In den 1970er Jahren wurde verstärkt die Jugendarbeit in allen Landesverbänden gefördert und die Kanu-Polo Wettkampfbestimmungen fanden 1972 auf dem Kanutag in Hannover ihren Einzug in die DKV-Satzung. Kanupolo war somit fester Bestandteil der Kanufamilie im Haus des Deutschen Kanu-Verbands. Ebenso kristallisierten sich viele neue Turnierplätze heraus; der KSV Rothe Mühle Essen veranstaltete zum ersten Mal sein Pfingstturnier, der KV Kiel startete sein Turnier im Rahmen der Kieler Woche und VMW Berlin platzierte den ersten Spree-Havel-Cup im Turnierkalender.

Bis 1975 hatte sich bei den 5. Deutschen Meisterschaften die Teilnehmerzahl nahezu verdreifacht. Gespielt wurde in fünf verschiedenen Klassen und neben Alter und Geschlecht erstmals nach Leistung differenziert. Ein weiterer Meilenstein war die 1977 durch den KSV Rothe Mühle Essen ausgerichtete 7. Deutschen Meisterschaft: Insgesamt nahmen 37 Mannschaften aus 22 Vereinen teil und als Novum ging es bei den Herren nicht nur um den Turniersieg in der jeweiligen Klasse sondern ebenfalls um Auf- und Abstieg.

Aber auch international entwickelte sich Kanu-Polo prächtig: 1980 wurde der erste internationale Ländervergleichskampf in London ausgetragen. Teilgenommen haben Teams aus den Niederlanden, England, Schottland und Deutschland. Im englischsprachigen Raum zeichnete sich eine weitere Änderung im Sport ab. Erstmals wurde in kleineren Booten mit modifizierten Regeln gespielt.

Neubeginn Nummer 2

Kanu-Polo auf dem Kleinfeld

Wie bereits angedeutet, schickten sich die Engländer erneut an die noch junge Sportart zu verändern. Sie erkannten, dass das Spiel auf dem Wasser nicht für die fußballerische Dimension gemacht sei. Stattdessen spielten sie Kanu-Polo auf einem sehr viel kleineren Spielfeld (35 x 23 Meter) mit kürzeren Booten und weniger Spielern. Auch die Position und Größe der Tore wurde verändert. Sie blieben an den schmalen Seiten, hingen jedoch jetzt in 2 Meter Höhe über dem Wasser. Kleinfeld-Polo war geboren.

Außerhalb Deutschlands, besonders in Geburtsland des Polosports entwickelte sich Kleinfeldpolo rasant und Mannschaften aus Deutschland, die an Kleinfeldturnieren im Ausland teilnahmen, mussten sich an neue Spielregeln und neues Material gewöhnen. Um die verschiedene Strömung des Sports zu bündeln, war es an der Zeit sich international um ein einheitliches Regelwerk zu bemühen. Dazu wurde 1985 eine Ad-hoc-Kommission unter der Leitung des DKV-Präsidenten Ullrich Feldhoff und dem Hamburger Rolf Thiede ins Leben gerufen. Nach drei Jahren Arbeit wurden 1988 in Seoul (Südkorea) die ersten internationalen Kanupolo-Spielregeln durch den ICF angenommen.

Der Wechsel vom großen zum kleinen Feld war somit besiegelt und der Deutsche Kanu-Verband übernahm 1989 die neuen internationalen Regeln. So fanden sowohl die neuen Spielfeldmaße als auch die geänderte Anzahl der Spieler ihren Einzug in die Wettkampfbestimmungen (WB). Acht Sportler pro Mannschaft bestehend aus 5 Feld- und 3 Auswechselspielern kämpften nun um Punkte vor den 1,50 x 1 Meter großen Toren. Im Jahr 1990 sollte auch in Deutschland der endgültige Wechsel vorgenommen werden. Es wurden die letzten Deutschen Meisterschaften im Großfeldpolo ausgetragen und auf dem Essener Pfingstturnier – inzwischen seit rund 20 Jahren im Turnierkalender – zum ersten Mal nach internationalen Kleinfeld-Regeln gespielt.

Das Pfingstturnier auf dem Baldeneysee entwickelte sich zum größten internationalen Turnier der Welt und die Eckdaten lauten seit diesem Zeitpunkt: 3 Turniertage, mehr als 6 Spielfelder, über 80 Teams aus rund 10 Nationen.

Durch Förderung des DKVs und dem Verein „Förderkreis Kanupolo“ sowie den Bemühungen des Vereins Vereinigung Märkischer Wanderpaddler (VMW) war es möglich, dass Mannschaften aus den neuen Bundesländern am Pfingstturnier – dem Deutschland-Cup – teilnehmen konnten.
An dieser Stelle ist besonders das persönliche Engagement von Manfred Rößler, Klaus Liebmann und Andre Heinrich (alle aus Berlin) für den Polosport in den neuen Bundesländern zu erwähnen. Sie ermöglichten vielen den Zugang zum Sport, obwohl in der DDR nicht-olympische Sportarten keine Förderung von offizieller Seite erhielten.

Kanupolo Regeln

Ausrüstung – Kanupoloboote /Paddel/ Helme/ Westen /Bälle

Kanupolo wird mit genormten Kajaks gespielt, die max. 3 Meter lang sein dürfen und min. 7 Kilogramm schwer sein müssen. Innerhalb der Vorgaben haben die Bootshersteller verschiedene Boote bzw. Bootsformen entwickelt. Je nach Spielertyp sowie Größe und Gewicht des Spielers  variieren die Kanupoloboote in Form und Volumen.

Zur Fortbewegung der Boote kommt ein Doppelpaddel zum Einsatz, mit dem auch schnelle Wendemanöver ausgeführt werden können. Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen was die Länge des Paddels und die Größe und Form der beiden Paddelflächen betrifft.

Helme und Westen dienen im Wesentlichen dem Schutz der Spieler, denn auch wenn es nicht gewollt und auch nicht erlaubt ist, kann es schon vorkommen, dass Paddel oder gegnerisches Boot den Körper berühren.    

Gespielt wird mit Wasserbällen, die je nach Spielklasse variieren. Im Frauen- und Jugendbereich wird mit etwas kleineren Bällen gespielt. Die Bälle werden hauptsächlich mit den Händen gepasst bzw. geworfen. Möglich ist es aber auch, den Ball mit dem Paddel zu spielen. Der Ball darf allerdings nicht länger als fünf Sekunden festgehalten werden. Innerhalb dieser Zeit muss er entweder zu einem Mitspieler gepasst, 1 m weit gespielt oder ins Tor geworfen werden (s. auch Unerlaubter Ballbesitz).

Spielfeld

Das rechteckige Spielfeld ist 23 m breit und 35 m lang. Gespielt wird  auf stehenden Gewässern,  d. h. als Wasserfläche kommen Seen, sehr langsam fließende Flüsse, Hallen- oder Freibäder in Frage. An den kurzen Seiten des Feldes befinden sich die Tore. Sie haben eine Größe von 1 x 1,5 m und sind so angebracht, dass sich die untere Torlatte 2 m über der Wasseroberfläche befindet. Auf diese Weise kann der Torwart das Tor mit einem Paddel verteidigen.

Schiedsrichter

Das Spielgeschehen wird von zwei Schiedsrichtern beobachtet, die an den Seitenlinien des Spielfeldes agieren. Sie ahnden Spielverstöße mit einem Pfiff und zeigen die Spielrichtung sowie die Art des Verstoßes mit speziellen Handzeichen an. Zusätzlich werden für die Spielleitung noch 2 Torlinienrichter, positioniert an den Tor-Aus-Linien, benötigt. Sie zeigen beispielsweise an, wenn der Ball ins Aus fliegt. Vervollständigt wird die Spielleitung durch einen Protokollführer und durch Zeitnehmer.

Mannschaft

Eine Mannschaft kann aus bis zu acht Spielern bestehen. Allerdings ist es nur jeweils fünf Spielern erlaubt, gleichzeitig auf dem Spielfeld zu sein. Die maximal drei Auswechselspieler befinden sich in der Auswechselzone. Sie grenzt unmittelbar hinter der Torauslinie an das Spielfeld. Die Auswechselspieler dürfen zu jeder Zeit des Spiels eingewechselt werden (sog. fliegender Wechsel). Als Torwart gilt derjenige Spieler, der am direktesten unter dem zu verteidigenden Tor liegt. Ein Torwart darf nicht von einem gegnerischen Spieler attackiert werden, z.B. aus dem Tor raugeschoben werden. Im Spielverlauf kann jeder Spieler die Position des Torwartes einnehmen. Es wird mit fliegendem Torwart gespielt.

Spielzeit

Die Spielzeit beträgt 2 x 10 Minuten mit einer dreiminütigen Halbzeitpause. In der Halbzeit wechseln die Mannschaften die Spielfeldseiten. Bei einem Unentschieden in Entscheidungsspielen werden Verlängerungen von je fünf Minuten gespielt. Gewinner des Spiels ist die Mannschaft, welche das erste Tor (Golden Goal) erzielt. Ein Penalty-Werfen findet dementsprechend nicht statt.

Das Spiel

Zu Beginn des Spiels liegen jeweils fünf Spieler der Mannschaften mit dem Heck ihres Bootes auf den jeweiligen Torauslinien. Mit dem Anpfiff wird der Ball in die Mitte des Spielfeldes geworfen und je ein Spieler jeder Mannschaft sprintet los, um in Ballbesitz zu gelangen. Die Mannschaft, die in Ballbesitz ist, hat für den Versuch eines Torwurfes  nur 60 Sekunden Zeit. Die Zeit, die für den Angriff  verbleibt, wird auf der sogenannten Shot-clock (Angriffszeituhr) angezeigt. Erfolgt ein Torwurf, wird die Shot-clock neu gestartet. „Neue“ 60 Sekunden erhält die angreifende Mannschaft auch dann, wenn ein Spieler von der gegnerischen Mannschaft gefoult wurde.
Ist ein Tor gefallen, so muss die Mannschaft, die das Tor geworfen hat, schnellstmöglich zurück in ihre eigene Spielhälfte fahren. Ein absichtliches bzw. taktisches Verzögern des Spiels ist unsportlich und wird vom Schiedsrichter entsprechend bestraft. Der Wiederanpfiff wird ausgeführt, wenn der Ball auf der Mittellinie ist und zwar auch dann, wenn, wenn bis zu zwei Spieler der nun verteidigenden Mannschaft noch nicht in ihre Spielhälfte zurückgekehrt sind. Für die angreifende Mannschaft bedeutet das auch die Möglichkeit durch schnelles Spiel eine Überzahlsituation zu schaffen.

Im Spiel erlaubt:

Der Spieler, der in Ballbesitz ist, d.h. der Ball ist in der Hand oder in Reichweite, darf vom Gegner mit der Hand an der Schulter oder der Seite geschubst werden, um ihn so zum kentern zu bringen. Ebenso ist es erlaubt, den ballführenden Spieler mittels eines Kajakangriffes zu attackieren, indem ein Spieler gegen das gegnerische Kajak fährt, den Spieler unter Druck setzt und so versucht, in Ballbesitz zu kommen. Aber auch für das Gegeneinander fahren der Kajaks gibt es Regeln, um Verletzungen vorzubeugen (s. Unerlaubter Kajakangriff).

Kommt im Spiel vor:

  • Eckbälle oder Abwürfe: der Ball hat das Spielfeld an der Torlinie verlassen
  • Einwürfe: der Ball hat das Spielfeld an der Seitenlinie verlassen
  • Schiedsrichterbälle: Unklarheit über Ballbesitz.
     

Im Spiel nicht erlaubt:

  • Unerlaubter Gebrauch des Paddels: Jegliche Gefährdung des Gegners durch den Einsatz des Paddels ist nicht erlaubt. Das bedeutet, dass jede Berührung des gegnerischen Spielers mit dem Paddel bzw. das Halten des Paddels in die Armreichweite nicht erlaubt ist.
  • Unerlaubter Kajakangriff: Unerlaubt ist ein Kajakangriff dann, im Gegensatz zu einem  erlaubten Kajakangriff (s. oben), wenn z.B. mit dem Kajak gegen den Körper oder Richtung Kopf gefahren wird. Nicht erlaubt ist es zudem, in einem ca. 90 Grad Winkel gegen das gegnerische Boot zu fahren.
  • Unerlaubte Behinderung:  Liegt vor, wenn ein Spieler mit seinem Boot versucht, den Gegner am Spiel zu hindern.
  • Unerlaubtes Festhalten: Nicht erlaubt ist es, sich am Gegner oder an dessen Ausrüstung festzuhalten oder sich beispielsweise auf dem gegnerischen Kajak abzustützen.
  • Unerlaubter Ballbesitz: Das Halten des Balls länger als 5 Sekunden ist nicht erlaubt, ebenso wie das Halten oder Ablegen des Balls auf dem Bootsdeck oder derSpritzdecke während das Kajak bewegt wird. Gleiches gilt für das Einklemmen des Balls unter dem Arm.
  • Falsches Auswechseln: Es dürfen nicht mehr als fünf Spieler gleichzeitig auf dem Spielfeld sein. Bei einem fliegenden Wechsel muss daher der auswechselnde Spieler erst vollständig vom Spielfeld heruntergefahren sein, bevor der einwechselnde Spieler auf das Spielfeld darf.
  • Unsportliches Verhalten: Das sind z.B. die Behinderung eines gekenterten Spielers, der versucht sein Boot wieder aufzurichten, absichtliche Spielverzögerungen, Wegwerfen des Paddels des Gegners, Beleidigungen gegenüber dem Gegner oder dem Schiedsrichter.
     

Die Schiedsrichter können entsprechend der Härte bzw. der Häufigkeit der Vergehen Strafen oder Kombinationen von Strafen für unerlaubtes Spiel verhängen.
Mögliche Strafen sind:

  • Freischuss (direkter Wurf, d.h. es kann sofort auf das Tor geworfen werden)
  • Penalty (Strafwurf aus 6 m auf das unverteidigte Tor)
  • Grüne Karte (Verwarnung)
  • Gelbe Karte (Zeitstrafe, für 2 Minuten muss in Unterzahl gespielt werden)
  • Rote Karte (Spielausschluss, die Mannschaft wird dezimiert)